Auf-Takt

AufTaktDie Bier-Verpackungen werden vom Hersteller erst mit zwei Wochen Verspätung geliefert. An zwei Standorten gibt es zwar Ärzte, die an der Aktion teilnehmen aber keine Brauerei. An einem Standort gibt es zwar eine Brauerei aber keinen Arzt als Teilnehmer.

Diesen kleineren, bei allen Aktionen zu erwartenden Probleme steht die unglaubliche Resonanz der Aktion in Bayern entgegen. Am 21.3. hatten sich bereits 50 Praxen und Kliniken sowie 16 Brauerein schriftlich zur Teilnahme an der Aktion bereit erklärt.

So war der formelle Auf-Takt der Aktion, auch wenn er eher im kleineren Kreis von nur 72 Zuhörern stattfand (gerade die Klinik- und Praxis-Teilnehmer  konnten den Freitagnachmittag nicht frei nehmen), von einer Aufbruchstimmung gekennzeichnet. Dr. Lothar Ebbertz (Bayerischer Brauerbund) sprach zum Thema „Bier und Bayern. Dürfen Ärzte Bier empfehlen und wenn ja für was“, Prof. Messmann (Präsident der Bayerischen Gastroenterologen) referierte über die Sinnhaftigkeit der Darmkrebsvorsorge, Georg Schneider definierte die historische Position von „Bier als Kulturgut“ und Michael Reng erklärte alles rund um die Aktion „das Bier danach“. Eingerahmt waren diese Vorträge durch Grußworte des Landrats Dr. Faltermeier, der Vertreterin der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Frau Dr. Spranger und von den Grüßen der Gesellschaft für Gastroenterologie in Bayern die Prof. Hans-Jürgen Schlitt überbrachte. Begleitet von den Tanngrindler Musikanten, die zum Höhepunkt des Festes die eigens komponierte Hymne „Männer hört die Signale“ beisteuerten muss sich nun zeigen, wie aktiv die Teilnehmer der Aktion werden und wie weit sie in der Lage sind, die Darmkrebsvorsorge in Bayern voranzutreiben.

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