Erste Ergebnisse

nejm

The beer after: preliminary results of an uncontrolled randomless study

M Reng and G Schneider for the BAIG (beer after investigators Group)

Material und Methode

Wir haben über 15.000 Flaschen alkoholfreies Bier im Rahmen der Aktion ausgegeben.
Beteiligt waren 19 Brauereien und 62 Praxen und Kliniken.

Ergebnisse

Man braucht etwa 3,5 Flaschen Bier um einen Polypen zu finden.
Auf 16 Flaschen Bier detektiert man einen Befund, der eine sonstige Relevanz (abseits der Krebs-Vorsorge) für den Untersuchten hat.
Auf 120 Flaschen Bier findet man einen bösartigen Befund, der in über 80% der Fälle noch vollständig saniert werden kann,

Ein Bräu (bayerischer Brauereibesitzer), der einen Hektoliter seines alkoholfreien Bieres spendet, hilft damit 57 Polypen, 12 sonstige relevante Erkrankungen und 1 bis 2 (1,6) bösartige Tumoren zu entdecken. Das gilt natürlich nur für

  • alkoholfreies Bier
  • für die sequenzielle Ausgabe in Flaschenportionen

Diskussion

Ob die Ausgabe jeweils eines Hektoliters alkoholfreien Bieres an Einzelpersonen das Ergebnis verändert muss ggf. durch Folgestudien überprüft werden.
Da die Aktion im kommenden Jahr auch außerhalb Bayerns ausgebreitet wird, bleibt noch zu klären ob

  • andere Gebindegrößen (Kölsch) alkoholfreien Bieres
  • andere alkoholfreie Traditionsgetränke (Bionade, Berliner Weiße mit Schuss)

zu ähnlichen Detektionsergebnissen führen.
Ausgeschlossen haben wir die Ausweitung der Aktion ins Hessische auf den alkoholfreien „Ebblwoi hinnenach“, da ich fest der Auffassung bin, dass Ebblwoi dank seiner typischen Wirkung eher das geeignetere Getränk „davor“ ist.

Zusammenfassung

Wir machen auch im kommenden Jahr weiter.

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