Neuigkeiten

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Aktion „Das Bier danach“. Möchten Sie über Aktivitäten im Rahmen der Aktion berichten, so können Sie das hier tun. Schreiben Sie uns (info@das-bier-danach.de).

Gewonnen

Womit keiner gerechnet hätte, am wenigsten die beiden Initiatoren der Aktion, ist eingetreten: „Das Bier danach“ hat den Felix-Burda Award für das „Enagagement des Jahres“ gewonnen. Zusammen mit Promis, Sternchen, Stars und medizinischen Würdenträgern fand die Verleihung am 26. April im Berliner Adlon statt. Wie bei der Oskar-Verleihung („And the winner is…“) wurde der Gewinner des in der jeweiligen Kategorie des Preises erst am Abend der Gala verkündet, nachdem die Karte mit dem Namen des jeweiligen Gewinnerprojektes vom Laudator aus einem Umschlag gezogen wurde.

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Dass die Bayerische Star-Kabarettistin Monika Gruber die Laudatio auf das Projekt hielt war die größte Freude für die Initiatoren der Aktion. „Das ist eine wirklich unbezahlbare Anerkennung“, so Georg Schneider. „Die Gratulation von ‚der Gruberin‘ entgegenzunehmen kann durch nix getoppt werden“, so Michael Reng.

So sind sich beide sicher „wir machen weiter“!

Sie wollen auch mitmachen? Melden Sie sich bei uns: info@das-bier-danach.de

Erste Ergebnisse

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The beer after: preliminary results of an uncontrolled randomless study

M Reng and G Schneider for the BAIG (beer after investigators Group)

Material und Methode

Wir haben über 15.000 Flaschen alkoholfreies Bier im Rahmen der Aktion ausgegeben.
Beteiligt waren 19 Brauereien und 62 Praxen und Kliniken.

Ergebnisse

Man braucht etwa 3,5 Flaschen Bier um einen Polypen zu finden.
Auf 16 Flaschen Bier detektiert man einen Befund, der eine sonstige Relevanz (abseits der Krebs-Vorsorge) für den Untersuchten hat.
Auf 120 Flaschen Bier findet man einen bösartigen Befund, der in über 80% der Fälle noch vollständig saniert werden kann,

Ein Bräu (bayerischer Brauereibesitzer), der einen Hektoliter seines alkoholfreien Bieres spendet, hilft damit 57 Polypen, 12 sonstige relevante Erkrankungen und 1 bis 2 (1,6) bösartige Tumoren zu entdecken. Das gilt natürlich nur für

  • alkoholfreies Bier
  • für die sequenzielle Ausgabe in Flaschenportionen

Diskussion

Ob die Ausgabe jeweils eines Hektoliters alkoholfreien Bieres an Einzelpersonen das Ergebnis verändert muss ggf. durch Folgestudien überprüft werden.
Da die Aktion im kommenden Jahr auch außerhalb Bayerns ausgebreitet wird, bleibt noch zu klären ob

  • andere Gebindegrößen (Kölsch) alkoholfreien Bieres
  • andere alkoholfreie Traditionsgetränke (Bionade, Berliner Weiße mit Schuss)

zu ähnlichen Detektionsergebnissen führen.
Ausgeschlossen haben wir die Ausweitung der Aktion ins Hessische auf den alkoholfreien „Ebblwoi hinnenach“, da ich fest der Auffassung bin, dass Ebblwoi dank seiner typischen Wirkung eher das geeignetere Getränk „davor“ ist.

Zusammenfassung

Wir machen auch im kommenden Jahr weiter.

Nominiert

Die Aktion das Bier danach wurde für den Felix-Burda-Award 2015 in der Kategorie „Engagement des Jahres“ nominiert.

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Wer von den Nominierten am Ende mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wird, wird am 26. April während einer Gala im Hotel Adlon Kempinski bekannt gegeben.

Poster auf dem Weg

allePoster_smallSeit heute sind für alle an der Aktion teilnehmenden Regionen individuelle Poster im Format DIN A3 verfügbar.

Sinn und Notwendigkeit der Darmkrebsvorsorge, wie auch die Idee zum „Bier danach“ werden hier verständlich dargelegt. Dazu bietet sich auch ein Blick auf das in Aussicht gestellte „Freibier“ an. Die Adressen der teilnehmenden Ärzte und Kliniken der jeweiligen Region finden sich im unteren Teil jedes Plakats.

Auf-Takt

AufTaktDie Bier-Verpackungen werden vom Hersteller erst mit zwei Wochen Verspätung geliefert. An zwei Standorten gibt es zwar Ärzte, die an der Aktion teilnehmen aber keine Brauerei. An einem Standort gibt es zwar eine Brauerei aber keinen Arzt als Teilnehmer.

Diesen kleineren, bei allen Aktionen zu erwartenden Probleme steht die unglaubliche Resonanz der Aktion in Bayern entgegen. Am 21.3. hatten sich bereits 50 Praxen und Kliniken sowie 16 Brauerein schriftlich zur Teilnahme an der Aktion bereit erklärt.

So war der formelle Auf-Takt der Aktion, auch wenn er eher im kleineren Kreis von nur 72 Zuhörern stattfand (gerade die Klinik- und Praxis-Teilnehmer  konnten den Freitagnachmittag nicht frei nehmen), von einer Aufbruchstimmung gekennzeichnet. Dr. Lothar Ebbertz (Bayerischer Brauerbund) sprach zum Thema „Bier und Bayern. Dürfen Ärzte Bier empfehlen und wenn ja für was“, Prof. Messmann (Präsident der Bayerischen Gastroenterologen) referierte über die Sinnhaftigkeit der Darmkrebsvorsorge, Georg Schneider definierte die historische Position von „Bier als Kulturgut“ und Michael Reng erklärte alles rund um die Aktion „das Bier danach“. Eingerahmt waren diese Vorträge durch Grußworte des Landrats Dr. Faltermeier, der Vertreterin der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Frau Dr. Spranger und von den Grüßen der Gesellschaft für Gastroenterologie in Bayern die Prof. Hans-Jürgen Schlitt überbrachte. Begleitet von den Tanngrindler Musikanten, die zum Höhepunkt des Festes die eigens komponierte Hymne „Männer hört die Signale“ beisteuerten muss sich nun zeigen, wie aktiv die Teilnehmer der Aktion werden und wie weit sie in der Lage sind, die Darmkrebsvorsorge in Bayern voranzutreiben.

Vorbericht als Faschingsscherz?

BR2-NewsEin erster, herziger Vorbericht zur Aktion war am Rosenmontag auf Bayern 2 zu hören. Prompt darauf trafen zwei Anrufe im Sekretariat der Gastroenterologie an der Goldberg-Klinik ein. In beiden Fällen wollten die interessierten Zuhörer wissen, ob es sich bei der Aktion um einen Faschingsscherz handle. Nein, in Bayern gibt es fortan wirklich Freibier nach der Vorsorgekoloskopie… dafür setzen sich die an der Aktion teilnehmenden bayerische Gastroenterologen und die bayerischen Brauereien ein.

Der 21.3. unter Dach und Fach

Tanngrindler_kelinDer Auf-Takt zur Aktion am 21.3. im Weißen Brauhaus in Kelheim nimmt konkrete Formen an. Sie wird auch dieses Jahr wieder von den Tanngrindler Musikanten begleitet. Die Tanngrindler werden die Veranstaltung in bewährter Weise mit echter, traditionell Bayerischer Musik und natürlich auch mit den zugehörigen G’stanzln begleiten.

Website geht in Betrieb

titlebild_1Heute geht die Website zur Aktion das Bier danach 2014 in Betrieb. Sie löst die Seite zur Aktion in den Jahren 2012 und 2013 ab. Als nun bayernweite Aktion soll diese Website nicht nur zur Information von Patienten sondern auch als Kommunikationsplattform für die teilnehmenden Praxen, Krankenhäuser und Brauereien dienen.